Unser neues Büro wird fertig. So langsam.

So sah es im Juni 2009 hier aus:

Der Boden muss nochmals neu gegossen werden.

Man braucht nicht viel Vorstellungskraft, um sich auszumalen, wieviel noch zu tun war. Eines gab es schon: die Planungstafel. Damals wurde sie für die Bauplanung genutzt.

Eingezogen sind wir schon im August 2009. Dass die entgültige Fertigstellung sich so lange hinziehen würde, hätte keiner gedacht. Zum Beispiel gab es Probleme mit dem Bodenbelag. Dieser musste über die freie Zeit an Weihnachten und Neujahr komplett neu verlegt werden, weil sich die Erstbeschichtung in großen Scherben abgelöst hatte. In den Wochen danach gingen wir durch ein Wechselbad von feucht-warmer Luft und eisigen Temperaturen. Fester Tagesordnungspunkt: stündlich Fenster auf, denn der neue Estrich schwitzte viel Wasser aus.

Der Heizlüfter war zeitweise mein bester Freund und wurde äußerst ungern an die Kollegen weitergereicht. Daneben ging die Arbeit wie gewohnt weiter.

Die Beschichtung konnte einige Wochen später aufgebracht werden, musste aber in Etappen erfolgen. Wir konnten den Laden ja nicht einfach für eine Woche komplett dicht machen. So einige Male in den letzten Monaten räumten wir unsere Büroräume komplett aus, unsere Möbel wurden ständig hin- und hertransportiert.

Im April 2010 wurde der Umbau fertig. Seit gut zwei Wochen räumen wir alles an seinen entgültigen Platz. Täglich lasse ich mich überraschen, was über Nacht oder am Wochenende wieder geschehen ist: Aktenschränke wurden aufgebaut, Tageslichtspots für tolles Licht montiert, Regale angeschraubt, die Garderobe angebracht, die Küche fertiggestellt und der Besprechungsraum eingerichtet.

Heute erstrahlen die Büros von artur und arturs Mitbewohnern (grimm_architkten BDA und auchkomm) in neuem Glanz: