Ein offenes Büro, viele gespannte Mitarbeiter und eine Portion Kunst…

Viele Tage lang hatte unsere Bürogemeinschaft artur Kommunikationsdesign, grimm_architekten BDA und auchkomm, Einladungen verschickt, Anmeldungen entgegengenommen, Getränke gekauft, Essen organisiert, das Büro besucherfreundlich gestaltet, um am Tag der offenen Tür bereit für unsere Gäste zu sein.

„Offen auf AEG“ war das Motto des Wochenendes.

Überbleibsel. Die roten Buchstaben stehen immer noch auf dem Gelände.

Einen Tag lang hatten Interressierte die Möglichkeit, sich die Räume der Firmen, die Künstlerateliers und die Werkschau anzusehen, um das ehemalige AEG-Areal näher kennen zu lernen.

Der Nürnberger Oberbürgermeister Dr. Maly eröffnete den Tag mit einer humorvollen Rede. Danach füllte sich unser „offenes Büro“ in dem wir schon gespannt warteten. Kunden, Bekannte und Besucher konnten bei uns hereinschnuppern um bei einem Glas Prosecco, Bionade oder Now Red Berrry unsere Arbeiten anzuschauen: Flyer, Visitenkarten, Briefpapier, Kataloge, Internetseiten, Fotos, sowie Kunstwerke von Hardy Kaiser. Außerdem präsentierte Michael Grimm von grimm_architekten BDA verschiedene Modelle. Stephan Auch und Katharina Füser von auchkomm hatten viele Zitate rund um das Thema „Kommunikation“ eingelesen, die unseren Besuchern vorgespielt wurden.

In netter Atmosphäre hielt man hier und da ein Pläuschchen. Zur Stärkung stand ein großes Buffet in unserem Aufenthaltsraum bereit. Die appetitlichen Snacks verführten alle zum ständigen Naschen.

Nicht nur bei uns gab es viel zu sehen. Ich war überrascht (wahrscheinlich nicht als Einzige), wie viel auf ca. 20 000 qm Fläche geboten wurde. In der Werkschau wurden die Arbeiten verschiedenster Künstler ausgestellt und auch Ateliers waren für Besucher geöffnet. Man wurde sehr freundlich von den Künstlern begrüßt und hatte die Möglichkeit, Sie persönlich kennenzulernen (ich bekam sogar einen Katalog geschenkt). Es war sehr spannend zu sehen wie jedes Atelier den persönlichen Touch des Künstlers übernahm. In einem großen Zelt, das zu eine Lagerhalle führte, konnte man verschiedene Blumenarrangements und Tisch- und Raumschmuck einer Deko-Agentur sehen und Ideen für seine eigene Feier sammeln. Das „Raum Werk“ gefiel mir besonders gut: Designermöbel gemischt mit Antiquitäten in einem fabrikartigen Raum – genau mein Ding. Ich fing gleich an von meiner späteren Wohnungseinrichtung zu träumen. Gegenüber in der Steinmetzwerkstatt konnte man einer jungen Frau zuschauen, wie sie einen Schriftzug in den Stein meißelte – eine ganz schön staubige Angelegenheit. Auch wenn ich immer dachte „jetzt hab ich alles gesehen“, ein Tag alleine reichte gar nicht, um wirklich alles zu entdecken.

Auf der Straße gab es noch eine ganz besondere Verabschiedung: an einem alten Durchgang hing eine Art Regenmaschiene, die auf Bewegung reagierte. So kamen die darunter durchfahrenden Autos in den Genuss einer gratis Autowäsche.

Schließlich beendeten wir den erfolgreichen Tag gemeinsam mit den Mitarbeitern der Bürogemeinschaft. Alle waren zufrieden, dass es so gut gelaufen ist und der ganze Organisationsstress vorbei war.